Kinderbetreuung: Mehr Geld für Tageseltern in Bremen – Nachrichten aus Bremen – WESER-KURIER

Tagesmütter und -väter in Bremen sollen mehr Geld bekommen. (Julian Stratenschulte/dpa)

Tagesmütter und -väter in Bremen sollen ab Beginn des kommenden Kindergartenjahres im August besser bezahlt werden. Diesem Vorhaben der rot-grün-roten Koalition hat die Bildungsdeputation nach Angaben der Grünen zugestimmt. Zudem solle das Vergütungssystem für Tageseltern transparenter werden. Ab 1. August sollen Tageseltern, die fünf Kinder in Vollzeit betreuen, je nach ihrer Qualifizierung zwischen 140 Euro und 300 Euro brutto mehr bekommen, sagt Solveig Eschen, kinderpolitische Sprecherin der grünen Bürgerschaftsfraktion.Mehr zum ThemaKinderbetreuung in Zeiten von Corona: Bremen bezahlt Tageseltern regulär weiterKinderbetreuung in Zeiten von CoronaBremen bezahlt Tageseltern regulär weiterTagesmütter und -väter arbeiten als Selbstständige mit kleinem Einkommen in der Kinderbetreuung. … mehr »Dies sei ein wichtiger Schritt für eine auskömmliche Bezahlung. „Die Arbeit der Tagesmütter und -väter ist eine unverzichtbare Säule der Kinderbetreuung“, so Eschen. Tageseltern arbeiten fast immer als Selbständige und betreuen insbesondere viele der jüngsten Kinder unter drei Jahren. Die höhere Vergütung soll pro Jahr etwa 700 000 Euro kosten. Die Mittel sind laut den Grünen im Entwurf für den Bremer Haushalt veranschlagt. Künftig soll es je nach Qualifikation drei Vergütungsgruppen für Tageseltern geben, in Anlehnung an die Tarife des öffentlichen Dienstes für Erzieher, Sozialassistenten und Kinderpfleger.

Quelle: Kinderbetreuung: Mehr Geld für Tageseltern in Bremen – Nachrichten aus Bremen – WESER-KURIER

Eine Antwort auf „Kinderbetreuung: Mehr Geld für Tageseltern in Bremen – Nachrichten aus Bremen – WESER-KURIER“

  1. Die Bremer Milchmädchenrechnung…
    Hier wurde gerade mal das Gerichtsurteil von vor 1 Jahr(!!) umgesetzt. Im Gegenzug wurden Zuzahlungen untersagt. Externe die keine Erzieherausbildung haben dürfen nur nur noch 8 Kinder anstatt 10 ab August betreuen. Bei den Berechnungen wird immer nur davon Ausgegangen das man 5 Kinder mit jeweils 40 Std betreut. Dies entspricht nicht der Realität. Die meisten Tagespflegepersonen haben weniger Kinder bzw auch mit weniger Stunden. Die Sachkosten wurden seit 2007 nicht erhöht. Das in der Zeit jedoch Mieten etc. sehr stark gestiegen sind haben viele Zusatzbeiträge dieses Loch ausgeglichen. Im übrigen kommen 300 Eur nur zusammen bei 5 Kindern mit jeweils 40 Std. Davon muss man noch Krankenvers. ca. 15%, Rentenvers. ca. 20% und Steuern ca. 22% abziehen, das macht unterm Strich ca 130€ mehr aus und wiegt somit nicht die oben genannten einbußen auf.
    Viele Dinge aus dem Arbeitskreis Finanzen wurde entgegen der Vereinbarung nicht umgesetzt obwohl dieses zugesichert war.
    Somit ist es unterm Strich ein Teilausgleich einer realen Kürzung.

    Achja, im Landkreis Oldenburg wurde z.B. Sachkostenpauschale für Tagespflegepersonen angehoben und auch die Stundenvergütung ist höher.

    Wen wundert es dann noch das von ca 320 Tagespflegepersonen (2012) nur noch ca 275 (2020) übrig geblieben sind. Das ist sehr viel auch angesichts des Betreuungsnotstands.

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